E 44 ...
Die Klasse E44 der Pennsylvania Railroad (PRR) waren 66 zwischen 1960 und 1963 beschaffte Elektrolokomotiven von General Electric.
Dieses Modell wurde als Gleichrichter-Güterzuglokomotive konzipiert. Die E44 waren außerordentlich erfolgreich. Die 66 Lokomotiven
waren vorgesehen für den Ersatz aller 92 P5a Lokomotiven. Im Einsatz zeigten bereits die ersten E44, dass sie in der Lage waren,
mehr als die anderthalbfache Traktionsleistung der P5a zu erbringen. Im schweren Dienst vor Erz- und Kohlenzügen waren sogar die
nicht umgebauten E44 in der Lage, 20 % schwerere Züge als die P5a oder die GG1 zu führen. Die Verfügbarkeit lag bereits während der
Einführungsphase bei über 90 %. Während den ersten Dienstjahren waren die Unterhaltskosten gegenüber der P5a nur ein Drittel so hoch und
betrug nur ein Viertel derjenigen von Diesellokomotiven im selben Dienst.
Die 11 kV 25 Hz Wechselspannung aus der Fahrleitung wurde über
einen Haupttransformator und 12 Ignitron Quecksilber-Lichtbogen-Gleichrichter den sechs GE 752 Fahrmotoren zugeführt. Die Fahrmotoren
waren baugleich mit denjenigen der dieselelektrischen Lokomotiven
Im Gegensatz zu den früheren PRR Lokomotiven waren die Antriebe als Tatzlagerantrieb ausgeführt. Die Lokomotiven wiesen auch eine elektrische
Bremse auf. Sie hatte eine Dauerleistung von 4400 HP und eine maximale Anfahrzugkraft von 89000 lbs.

