Baureihe V 22 ...
Im Einsatz waren die Lokomotiven auf dem gesamten Streckennetz der Deutschen Reichsbahn anzutreffen. Besonders im leichten Rangierbetrieb
auf kleinen Unterwegsbahnhöfen, bei Gleisbau- und in Instandhaltungsbetrieben waren die Maschinen eingesetzt. Viele Lokomotiven dieser
Bauart wurden auch an Werks- und Anschlussbahnen geliefert.
1966 entwickelte LKM Babelsberg, dem Wunsch nach höherer Traktionsleistung nachkommend, eine Lokomotive mit der Werksbezeichnung V 22 B,
die wiederum auf Weiterentwicklungen der bewährten Grundkonzeption ihrer Vorgängerinnen (V 15, V 18) basierte. Ab 1967 erhielten erst
Werk- und Anschlussbahnen die nun mit neuem stärkerem Getriebe und völlig neu konstruiertem 162 kW (220 PS) Baukastenmotor ausgestattete
Lokomotive.
Mittlerweile wurde der Gesamtbestand von der DB ausgemustert, verschrottet oder an andere Betreiber veräußert. Eine relativ große Anzahl
verschiedenster Maschinen dieser Bauform sind heute noch bei Werkbahnen, Eisenbahnvereinen oder Eisenbahnmuseen anzutreffen.

